Kurs-Programm der OSD

Dry Needling Bundle NEU

Dozent: Simeon Niel-Asher (GBR)

Prof. Bob Gerwin (USA)

Kursgebühr

Ursprünglicher Preis war: 1.490,00 €Aktueller Preis ist: 1.220,31 €.

Ursprünglicher Preis war: 759,90 €Aktueller Preis ist: 683,91 €.
Ursprünglicher Preis war: 596,00 €Aktueller Preis ist: 536,40 €.

32 Plätze frei

Kursdetails

Kursinhalte

Kursinhalte Dry Needling – Intramuskuläre Stimulation

Theorie und Praxis der medizinischen Akupunktur, basierend auf den Lehren von Dr. Travell und Simon (den Erfindern des Triggerpunkt-Konzepts). Es gibt zahlreiche Ansätze für die Nadelung von Patienten, von denen viele nicht korrekt und einige unsicher sind. Dieser Kurs richtet sich sowohl an absolute Anfänger als auch an diejenigen, die bereits Erfahrung mit medizinischer Akupunktur (Dry Needling) haben.

Simeon Niel-Asher sagt Ihnen, warum Sie diesen Kurs unbedingt besuchen sollten:

Sicherheit: ist unser wichtigstes Anliegen. Wir nehmen uns viel Zeit, um die Neurowissenschaft und die neurovaskuläre Anatomie zu erörtern und die Sicherheitsvorkehrungen und sichersten Techniken für jeden Muskel zu demonstrieren. Wir behandeln auch die Komplikationen beim Nadeln, einschließlich Blutungen, Infektionen und Pneumothorax (im Brustbereich).

Dauer des Kurses: Dry Needling basiert auf der Anatomie und Osteopathen/Physiotherapeuten/Chiropraktiker haben Hunderte von Stunden Anatomietraining absolviert, die Technik selbst ist sehr leicht zu erlernen. Der Schlüssel liegt im Verständnis der Anatomie und insbesondere der Faserrichtung. Wir behandeln die Anatomie jedes Muskels in großer Tiefe sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

Wir setzen uns für sichere und effektive Techniken ein und etablieren einen Goldstandard für Needling.

Triggerpunkte3d: Eines der Hauptprobleme nach einem Kurs ist, dass die Kursteilnehmer oft hinausgehen und vergessen, wie man die richtigen Techniken ausführt. Asher und Gerwin haben dieses Problem gelöst, indem sie eine App entwickelt haben, die über 400 – 4k-Videos von Professor Gerwin enthält, die den Goldstandard des Needlings zeigen.

 

Kursinhalte ADVANCED

TAG 1 – KOPF, GESICHT, BRUSTKORB UND NERVENEINKLEMMUNGSSYNDROME

Tag 2 – VORMITTAG

TMD & orofaziale Schmerzen

(Temporalis, laterale und mediale Pterygoideus-Muskeln, Masseter, mimische Muskeln: Procerus, Buccinator, Corrugator, Platysma)

1. Klinischer Überblick

Warum TMD und Gesichtsschmerzen häufig falsch diagnostiziert werden:

  • „Zahnschmerzen”, die eigentlich muskulär sind
  • Kontinuum von Kopfschmerzen, Kiefer und Nacken
  • Wie Okklusion und Körperhaltung mit kraniofazialen Triggerpunkten interagieren
  • Sensibilisierung der Trigeminusbahnen → weit verbreitete Symptome
  • Warum Bildgebung selten hilft

2. Fall 1 – Einseitige Kieferschmerzen + Gelenksgeräusche („Klassische, aber irreführende TMD”)

Häufige Fehldiagnosen:

  • Degenerative Gelenkerkrankung
  • „Diskus Dislokation“
  • Malokklusion

Triggerpunkte:

  • Lateraler Pterygoideus (intraartikuläre Schmerzen, Reproduktion des Gelenkgeräusches)
  • Medialer Pterygoideus (Halsschmerzen, tiefe Kieferschmerzen)
  • Masseter (Zahnschmerzen)

Mögliche muskuläre Faktoren:

  • Corrugator (Schmerzen in Stirn/Augen)
  • Procerus (Druck auf die Stirn)
  • Buccinator (Wangenbeschwerden → Zahnbeschwerden)
  • Platysma (vordere Kehle, Kieferbeschwerden)

Tag 1 – NACHMITTAG

Brustschmerzen und Nerveneinklemmungssyndrome

(Pectoralis minor, Pectoralis major, Serratus anterior · Pronator teres · „Double-Crush-Konzepte“)

1. Klinischer Überblick

Warum 30 % der „Brustschmerzen” muskuloskelettaler Natur sind:

  • Angst und Atemmechanik
  • Schmerzübertragung vom Pectoralis minor zur Brustwand und zum Schulterblatt
  • Serratus anterior-Rippen-/Seitenschmerzen, die fälschlicherweise als viszeral interpretiert werden

Orthopädische Ausschlussdiagnose:

  • Warnzeichen (kardial, Costochondritis, pulmonal)
  • Einfache Rippenfederungstests

2. Fall 1 – Engegefühl in der Brust, Angstzustände, Parästhesien im Arm

Häufige Fehldiagnosen:

  • Costochondritis
  • Herzuntersuchung mit negativen Befunden

Wichtige Muskeln:

  • Pectoralis minor (primär)
  • Serratus anterior
  • Pectoralis major (sternaler und klavikulärer Anteile)

3. Fall 2 – Einklemmung des Nervus medianus (Pronator-Teres-Syndrom vs. Karpaltunnel)

TAG 2 – BECKEN, BAUCH, VISZERALE REFERENZSCHMERZEN, UNTERARM UND HAND

Tag 2 – VORMITTAG

Beckenschmerzen (einschließlich gynäkologischer Kontexte) + abdominale und viszerosomatische Schmerzen

(Adduktoren, GiGO-Komplex, Obturator internus; externer schräger Bauchmuskel, Rectus abdominis, Psoas major)

1. Klinischer Überblick

Das Becken als neuromyofaszialer Knotenpunkt verstehen:

  • Beckenboden – Hüftrotator – Bauchmuskelkette
  • Viscero-somatische Referenz (Dickdarm, Blase, Gebärmutter, Eierstöcke)
  • Wie Triggerpunkte viszerale Schmerzen imitieren
  • Warum chronische Beckenschmerzen selten „nur vom Beckenboden” verursacht werden

2. Fall 1 – Gynäkologische Schmerzen (aber muskuloskelettaler Ursprung)

Vorhandene Symptome:

  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Tiefe Beckenschmerzen
  • Leistenschmerzen bei Hüftrotation

Muskeln:

  • Obturator internus
  • GiGO-Komplex
  • Adduktoren

3. Fall 2 – Bauchschmerzen: Viszeral vs. myofaszial

Symptome:

  • „Stechen” im Obliquus externus und Rectus abdominis
  • Pseudo-Blinddarmsymptome
  • Hodenschmerzen und PID-Schmerzen
  • Gynäkologische Schmerzen

Muskeln:

  • Obliquus externus
  • Rectus abdominis
  • Psoas major

Neurologischer Schwerpunkt:

Viscero-somatische Bahnen:

  • Wie Organreizungen die entsprechenden Wirbelsäulensegmente sensibilisieren
  • Triggerpunkte als Verstärkungszonen des Rückenmarks

4. Synthese:

Der Becken-Bauch-Algorithmus

  • Primäre Beckenfaktoren
  • Bauchfaktoren
  • Viszerale Mimikry
  • Wie man IMS bei chronischen, ungelösten Beckenschmerzen sequenziert

Tag 2 – NACHMITTAG

Beugersysteme der oberen Extremitäten und intrinsische Muskeln der Hände und Füße

(Flexor carpi radialis, Palmaris longus, Flexor digitorum superficialis und profundus, Mm. interossei der Hand; intrisische Fußmuskeln)

1. Klinischer Überblick

Warum Unterarmbeugergruppen anhaltende Handsymptome verursachen:

  • Greifbelastung + wiederholte Belastung
  • Beiträge der Halswirbelsäule
  • Warum die alleinige Behandlung des Handgelenks versagt
  • Hand-Unterarm-Schulter-Kette

2. Fall 1 – Mediale Unterarmschmerzen + schwacher Griff

Häufig falsch diagnostiziert als:

  • „Golferellenbogen”
  • Karpaltunnel
  • Tendinopathie

Beteiligte Muskeln:

  • Flexor carpi radialis
  • Palmaris longus
  • Flexor digitorum superficialis und profundus

3. Intrinsische Hände und Füße (Mini-Modul)

Anwendungen:

  • RSI-Syndrom (Repetitive-Strain-Injury)
  • Metatarsalgie
  • Plantare Fersenschmerzen

Muskeln:

  • Quadratus plantae
  • Lumbricales
  • Interossei
  • Abductor hallucis
  • Flexor hallucis brevis
  • Mm. interossei des Fußes

Kurstermine

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Infos

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