Kurs-Programm der OSD

Nervensystem in der Osteopathie

Kursfakten

Voraussetzungen zur Teilnahme

abgeschlossene Osteopathieausbildung

Kursgebühr

540,00 

28 Plätze frei

28 Plätze frei

Kursdetails

Kursinhalt

Das Dierlmeier-Konzept® ist ein einzigartiges System um das Nervensystem als Ganzes zu untersuchen und zu behandeln. Es ist seit 2009 als eingetragene Wort- und Bildmarke urheberrechtlich geschützt. Das Konzept ist eine Verschmelzung schulmedizinischen Wissens, manueller Medizin und der Osteopathie.
Von den peripheren Nerven, dem Rückenmark und den Gehirnhäuten gibt es keinen Teil des Nervensystems, der dem Teilnehmer verborgen und unbehandelt bleibt.
Integraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist das vegetative Nervensystem mit spezifischer Diagnosefindung und zielgerichteter Sympathikustherapie bzw. Parasympathikustherapie.

Lernziel:
Sie lernen das Nervensystem in einer einfachen und logischen Weise kennen. Sie üben zwischen nervalen und nicht-nervalen Strukturen zu differenzieren und eine exakte Diagnose der neuro-vaskulären Strukturen zu erstellen. Sie lernen eine Vielzahl neuer Techniken entlang der Nerventrakte, die unter anderem myofasziale Griffe beinhalten und von sehr feinen bis hin zu progressiven “Manipulationstechniken” peripherer Nerven reichen.
Sie können diese sofort in den osteopathischen Alltag und bisher angewendete Therapiemethodik integrieren. Sie üben Behandlungsstrategien ein, um Schmerzpatienten adäquat zu therapieren und dafür zu sorgen, dass die Schmerzspirale zum Stillstand kommt.
Vegetative Symptomatiken sind auf dem Vormarsch und ein wichtiger Teil osteopathischer Behandlung. Sie erfahren, wie das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) aufgebaut ist und welche Funktionen und Körperreaktionen den beiden Systemen zugeordnet werden. Um wirkungsvoll zu behandeln, ist es notwendig, den Ursprung der vegetativen Störung aufzuspüren. So kann gezielt auf die organspezifische Störung Einfluss genommen werden. Beispielsweise kann die Behandlung des Vagusnervs notwendig sein, um Störungen im Intestinaltrakt zu beheben.

Hintergrund:
Das Nervensystem ist die einzige Struktur im Körper, welche mit allen Körpergeweben in Kontakt tritt und diese steuert. Neue Untersuchungen zeigen, dass die manuelle Medizin (diese verbindet manuelle Therapie, Chiropraktik und Osteopathie) zu einem großen Teil “neurologisch” wirkt.
Entlang der Nerventrakte für Erklärungen der Symptome des Patienten zu suchen, gibt Anreize, bisherige Interpretationen neu zu überdenken. Nur wenn der Weg frei ist, Blockaden des neuro-vaskulären Systems beseitigt sind, kann erneut Energie fließen und die Selbstheilung in Gang kommen.
Durch geschicktes Testen von Spannung und Gegenspannung können die Blockaden aufgespürt und unmittelbar beseitigt werden.
Die Nervenmobilisation des Dierlmeier-Konzeptes ist nahezu überall einsetzbar, insbesondere bei Krankheitsbildern, die mit einer Hypomobilität von Körperstrukturen einhergehen.
Die Indikationsliste ist beinahe unendlich: z.B. chronische Kopfschmerzen, Schleudertrauma, Migräne, Ischialgien, Cervicobrachialgien, Bandscheibenvorfälle, Parästhesien, Carpaltunnelsyndrome, postoperative Rehabilitation, Verwachsungen, Z. n. Bestrahlungen, vegetative Störungen/Organstörungen wie z.B. Reizdarmdarmsyndrom und hormonelle Störungen, Stressinkontinenz, etc.

Dozent/en

Daniel Dierlmeier DO (DEU)
Als Leiter des Zentrums für osteopathische Medizin und Naturheilverfahren ist Daniel Dierlmeier nahe an der Praxisrealität. Er ist Dozent für Manuelle Therapie und gerätegestützte Krankengymnastik sowie für Neurologie tätig und leitet eine einjährige Ausbildung zum Heilpraktiker. Im Jahr 2021 wurde er für seine Arbeiten am Nervensystem von der Progress University in Armenien zum Dr.h.c.med. (Doctor honoris causa medicinae) geehrt. Außerdem ist er Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen und Autor des Werks „Das Nervensystem in der Osteopathie“, erschienen beim Thieme-Verlag.

Kursdetails

Kursnummer

Nummer 25MC02DD Kategorie

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