Kurs-Programm der OSD

Resilienz im Gewebe – Osteopathische Ansätze bei neurovegetativer Erschöpfung

Maximilian Plathner (DEU)

Kursfakten

Voraussetzungen zur Teilnahme

abgeschlossene Osteopathieausbildung

Kursgebühr

594,00 

28 Plätze frei

28 Plätze frei

Kursdetails

Kursinhalt

Resilienz im Gewebe – Osteopathische Ansätze bei neurovegetativer Erschöpfung

Diese dreitägige Fortbildung verbindet aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit einem differenzierten osteopathischen Behandlungskonzept. Im Mittelpunkt steht das Verständnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen Neuroregulation, Interozeption, emotionalen Verarbeitungsmustern und Gewebsphysiologie.

Ziel des Kurses ist es, die neurobiologischen und osteopathischen Grundlagen von Stressadaptation, autonomer Regulation und Selbstheilungsprozessen zu vertiefen sowie deren therapeutische Bedeutung für die  Praxis zu erschließen. Die Teilnehmenden lernen, wie durch osteopathische Anwendungen sich die Resilienz verbessern lässt. Dazu zählt die Unterstützung von neuroplastischen Prozessen, die Beeinflussung autonomer Regulationsmechanismen und die Förderung der Selbstregulationsfähigkeit des Organismus.

Wir wollen Gesundheit finden und dies auch benennen können, daher bekommt das „wording“ sowie die (nonverbale) Kommunikation in der Praxis ebenfalls einen besonderen Stellenwert.

Die Fortbildung vermittelt ein integratives Verständnis der Zusammenhänge zwischen zentralen und peripheren Regulationssystemen sowie deren Bedeutung anhand ausgewählte Beschwerdebilder. Dazu zählen neben AD(H)S auch Depressionen, Burn-Out, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom), Angststörungen, Anpassungsstörungen und andere.

Der umfangreiche Praxisanteil ermöglicht die praxisnahe Umsetzung der Inhalte in den osteopathischen Behandlungsalltag. Schwerpunkte liegen auf autonomen Regulationsachsen, Stress- und neuroendokrinen Netzwerken sowie viszeralen, neurozentrierten und fortgeschrittenen cranialen Behandlungskonzepten. Zahlreiche Hands-on-Einheiten fördern die Übertragung der neurophysiologischen Zusammenhänge in konkrete therapeutische Strategien. Die Teilnehmenden entwickeln so ein strukturiertes, evidenzinformiertes Behandlungskonzept, das moderne Erkenntnisse der Neurowissenschaften mit osteopathischer Praxis verbindet.

Eine intensive Fortbildung für Osteopath*innen, die ihr Verständnis neurovegetativer Dysregulation erweitern und ihre therapeutischen Kompetenzen im Bereich funktioneller Beschwerdebilder vertiefen möchten.

Dozierende

Maximilian Plathner (DEU)
Maximilian Plathner (DEU)

Maximilian Plathner D.O. M.Sc. D.O.

Osteopath M.Sc. und Sportosteopath. Spezialisiert auf Säuglinge, Kinder und Schwangere. Er ist Dozent an der OSD, Autor zahlreicher Fachartikel und Editor des ‚Journal of Osteopathic Medicine‘. Eigene Praxis in Preetz bei Kiel.

Kursdetails

Kursnummer

Nummer 27MC09MP Kategorie

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